Bienen und Aepfel gehoeren zusammen

Obstbaeume sind eine feine Sache.

 

Apfelbaum in Streuobstwiese

 

Im Fruehling haben meine Bienen dafuer gesorgt, dass ein reicher Fruchtansatz aus den vielen Blueten entstanden ist.

 

In der Anfangszeit meiner Imkerei bin ich mit meinen Bienenvoelkern zur Obstbestaeubung an die Elbe (ins Alte Land) gewandert. Die Obstbauern haben mir in den 80er Jahren eine Wanderpraemie von 45 D Mark pro aufgestelltem Bienenvolk gezahlt. Bei den Obstbauern ist es seit langem bekannt, dass es ohne Bienenvoelker auch keine gute Ernte gibt.

 

Dabei sind die Obstbauern darauf angewiesen jede Menge Spritzungen durchzufuehren, um ein Obst zu produzieren das sogar nach langer Lagerzeit in den Kuehlhaeusern makellos aussieht.

 

Auf Streuobstwiesen ist das aber ganz anders. Das Qualitaetskriterium sieht dort so aus: Keine Spritzungen gegen Schaedlinge oder gesteuerten Fruchtansatz. Fallobst wird dort sofort vom Vieh aufgenommen und verzehrt. Flechten an den Baeumen zeigen gute Luftqualitaet an.

 

Auch im Sauerland mit den Streuobstwiesen („Wertvolles Kulturgut“) ist jetzt Erntezeit und der reiche Segen kann verarbeitet werden, um auch im Winter von den Äpfeln noch einen Genuss zu haben. Neben gekeltertem Apfelsaft mache ich auch den leckeren Apfelkompott.

 

Dazu hier meine Anregung:

 

Äpfel waschen und das Kerngehaeuse ausstechen. In einem Nudeltopf mit Einsatz werden sie mit wenig Wasser geduenstet. Sind die Äpfel gar (aufgeplatzt) werden sie durch ein grobes Sieb passiert. Nun gebe ich auf 500g Kompott 1 bis 3 Essloeffel von meinem Bergweide Sommerhonig oder Rapshonig bei. Dies gibt den besonderen Geschmack. Ein Schuss Weiswein dazu ist auch sehr lecker.

 

Apfelkompott mit Honig - LECKER -

 

Noch ein Tipp zum Einkochen: Joghurt Glaeser mit Schraubdeckel (500g) werden befuellt mit heißem Kompott und sofort den Deckel aufschrauben und auf den Deckel stellen; fertig.

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