Wer mich anruft, den will ich erhören. Ich bin bei ihm in der Not und befreie ihn (Psalm 91;15)

Wie sich die Fragen doch schneller beantworten als gestern noch hinterfragt! Es war ein eher auf den ersten Blick unspektakulärer Pilgertag gestern auf dem Jakobsweg. Nur raus nach den zwei Partys am Samstag; mein Freund Jesus fing schon wieder an, die langen Haare zu schütteln, und auch ich konnte mich kaum noch halten. Also schnell die Party verlassen und ausgeruht am frühen Sonntag zum Pilgern.
Es waren dann auch viele andere Menschen unterwegs. Warum sind die Menschen so freundlich zu mir, wenn sie mir begegnen? Mir wurde doch erzählt,  hier sind die Menschen so unfreundlich und grüßen Wanderer nicht!  Warum wollten die drei Frauen am Wegesrand, dass ich bei ihnen verweile?
Was hat der mitten im Fichtentotwald stehende Bienenkasten mit den gestorbenen Bienen zu bedeuten?
Warum setzen sich plötzlich wildfremde Menschen zu mir auf die Bank, und geben sich als Onkel und Tante von unserer mythologischen Kellnerin zu erkennen?
Nun: Ich schlage das Buch auf „Pilgern –  den eigenen Weg finden“ und da lese ich: „Der Pilger bleibt mit allem, was ihm begegnet, verbunden – gerade weil er alles loslassen kann. Es geht unterwegs nicht nur um sein eigenes Schiicksal; es geht um das Wohl und Wehe der Menschen, die den Weg mit ihm teilen oder denen er begegnet!“

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .